Gedenkstätte für die in der Shoah ermordeten Juden Österreichs / Memorial to the austrian jews who were murdered in the Shoah

FAQs

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN UM DIE SHOAH NAMENSMAUERN GEDENKSTÄTTE

Frage:
Wie kann mir bestätigt werden, dass meine ermordeten Familienmitglieder in der DÖW Datenbank der Shoah-Opfer aufscheinen und daher auf den Namensmauern graviert werden ?

Antwort: 
Auf der DÖW-Website  www.doew.at  klickt man erst „Opfersuche“ an. Die Datenbank enthält aber auch andere Kategorien, wie Politisch Verfolgte und von der Gestapo zum Tod verurteilte. Es ist daher zu empfehlen, sogleich zur „Erweiterten Suche“ zu gehen. Da sind vier Datenbanken gelistet. Hier soll man das Klick-Zeichen nur auf „Shoah-Opfer“ lassen und die anderen weg klicken. Dann erst soll man den gesuchten Namen eintragen.

Falls der Name eines Shoah-Opfers nicht in der Datenbank gefunden ist, soll es dem DÖW über office@doew.at gemeldet werden.

In Zukunft wird das DÖW versuchen, eine kurze Lebensbeschreibung und Fotos der Ermordeten hinzufügen. Fotos von Familienmitgliedern sollten dem DÖW an die selbe Adresse per e-Mail gesandt werden.

Frage:
Auf welcher historischen Grundlage wurden Namen in die DÖW Datenbank als Shoah-Opfer aufgenommen?

Antwort:
Alle Menschen, die ab dem 12. März 1938 auf der Grundlage der „Nürnberger Gesetze“ als Juden eingestuft waren, in Österreich wohnhaft oder dort geboren waren und in der Shoah umgekommen sind, wurden von der DÖW Datenbank erfasst.

Von den mehr als 65.000 in der Shoah ermordeten Juden Österreichs, wurden ca. 49.000 aus Österreich deportiert. 14.000 wurden aus den Ländern, in die sie geflüchtet waren, deportiert, wie z. B. 2.000 aus Frankreich und 800 aus Belgien. Fast 2.000 wurden in Österreich ermordet, oder in Dachau oder Buchenwald. Die meisten wurden an verschiedenen Deportationsorten und Vernichtungslagern im Osten Europas ermordet.